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Praxis Dr. med. Jörg Lebentrau
Facharzt für Urologie, Andrologie, Medikamentöse Tumortherapie

Blasentumoroperation (Transurethrale Elektroresektion)

Bei der Transurethrale Elektroresektion von Blasentumoren handelt es sich um eine Operation von Blasentumoren durch die Harnröhre.

Wann erfolgt eine Blasentumor Operation?

Die Operation wird erforderlich, wenn auf Grund der Voruntersuchungen (meist Blasenspieglung) der Verdacht auf einen Blasentumor besteht.

Das Verfahren

Blasentumore gehen fast immer von der Schleimhaut aus, die die Harnblase innen auskleidet. Als oberflächliche Harnblasenkarzinome werden solche Tumoren bezeichnet, die noch nicht in die Tiefe der Blasenwand gewachsen sind. Die Tumorerkrankung ist dann meist auf die Harnblase beschränkt.

Die Tumorentfernung erfolgt durch die Harnröhre hindurch unter Narkose (Transurethrale Elektroresektion). Mit einer Elektroschlinge werden die Geschwülste abgetragen. Das Endoskop verfügt über einen Arbeitskanal, durch den das abgetragene Gewebe ausgespült wird.

Das Gewebe wird nachfolgend feingeweblich untersucht. Das Ergebnis liegt ca. 1 Woche nach der Operation vor. Der Befund entscheidet über das weitere Vorgehen: Kontrolle, medikamentöse Nachbehandlung oder erneute Operation nach ca. 6 Wochen.                                              

Mögliche Komplikationen

Trotz größter Sorgfalt können vereinzelt Komplikationen auftreten. Zu nennen sind:

  • Blasenwanddurchbruch (Perforation) – insbesondere bei Abtragung von Tumoren an dünnen Blasenwandregionen – je nach Lokalisation kann die längere Verweildauer des Blasenkatheters oder sogar eine offene Operation erforderlich werden
     
  • Gelegentlich kann es zu größeren Blutverlusten während oder nach der Operation kommen – insbesondere bei ausgedehntem Tumorbefall. Sehr selten kann dann die Übertragung einer Blutkonserve erforderlich werden

Ablauf

Ich führe die Operation im Rahmen eines Gastarztvertrages im Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam durch (siehe auch Hinweise Stationäre Operationen). Für diesen Eingriff müssen Sie mit einem Krankenhausaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen rechnen.

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© Dr. med. Jörg Lebentrau