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Praxis Dr. med. Jörg Lebentrau
Facharzt für Urologie, Andrologie, Medikamentöse Tumortherapie

Operation des Wasserbruches (Hydrozele), Spermatozele

Bei der sog. Hydrozele handelt es sich um eine abnorme Flüssigkeitsansammlung zwischen Hoden und der ihn umgebenden Hodenhüllen. Im Laufe des Lebens kann durch eine Störung des Flüssigkeitsaustausches zwischen den Hodenhüllen, z.B. im Rahmen von Entzündungen, vermehrt Flüssigkeit gebildet werden, die nicht ausreichend abtransportiert werden kann. In seltenen Fällen kann auch mal ein Tumor hinter einer Flüssigkeitsansammlung im Hoden stecken.

Wann erfolgt eine Hydrozelen Operation?

Durch die Größenzunahme können Beschwerden insbesondere beim Sitzen oder Gehen auftreten. Der Leidensdruck des Betroffenen entscheidet über den Zeitpunkt der Operation.            

Vor der Operation

Rasur  der Schambehaarung am Hodensack und Schambein am OP Tag mit einem Einmalrasierer. Die Entfernung ist von wichtiger Bedeutung in der Infektionsprävention. Dabei sollten Hautverletzungen vermieden werden.

Das Verfahren 

Beim Erwachsenen wird der Wasserbruch in der Regel von einem Schnitt am Hodensack aus operiert. Die Hodenhüllen werden aufgeschnitten, die Flüssigkeit abgelassen und der darin liegende Hoden genau inspiziert. Lassen sich keine Veränderungen feststellen, die für einen Tumor sprechen, wird der Hoden zurück in seine Position gebracht. Dann wird die Hülle  teilweise entfernt und hinter dem Hoden vernäht. Fast immer wird ein Wundschlauch (Drainage) eingelegt.

Mögliche Komplikationen

Meist kommt es nach dem Eingriff zur Schwellung des Hodensackes, die das Hochlagern des Hodensackes, intensive Kühlung und das Tragen einer engen Unterhose oder eines "Hodenhalters" (Suspensorium) erforderlich machen.

Mögliche Komplikationen sind Nachblutungen und Wundinfektionen. In seltenen Fällen kommt es auf der operierten Seite zu einem erneuten Auftreten von Wasserbruch oder Nebenhodenzyste (Rezidiv). Dann kann eine erneute Operation erforderlich werden.

Ablauf

Die Operation erfolgt in Vollnarkose im ambulanten OP Zentrum: Tagesklinik am Holländischen Viertel. Nach der Operation kommen Sie in den Aufwachraum – der Narkosearzt entscheidet dann, wann Sie nach Hause können. Bei Problemen erreichen Sie mich über die mitgegebene Handynummer. Am Tag nach der Operation stellen Sie sich bitte zur Wundschau und Drainagenentfernung in der Praxis vor (siehe auch: Hinweise Ambulante Operationen mit Narkose in der Tagesklinik am Holländischen Viertel und Allgemeine Hinweise für ambulante Operationen).

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© Dr. med. Jörg Lebentrau