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Praxis Dr. med. Jörg Lebentrau
Facharzt für Urologie, Andrologie, Medikamentöse Tumortherapie

Operationen am Hoden und Nebenhoden, Hodentorsion, Hodenentzündung

Ursache und Ausdehnung von Erkrankungen am Hoden und Nebenhoden müssen manchmal durch eine Operation abgeklärt werden.

Wann erfolgt eine Operation am Hoden/Nebenhoden?

Eine Hodenoperation kann bei verschiedenen Erkrankungen vorgenommen werden. Im Wesentlichen sind dies Hodenverdrehung (Hodentorsion), Hodentumore, sowie Hoden- oder Nebenhodenentzündungen. Auch bei Verletzungen muss manchmal operiert werden.

Eine Verdrehung von Hoden und Samenstrang (Hodentorsion) mit Abklemmung von Blutgefäßen kann insbesondere bei zu schwacher Befestigung entstehen. Auslöser sind meist ungünstige Bewegungen des Körpers.
Eine Hodenentzündung (Orchitis) oder Nebenhodenentzündung (Epididymitis)entsteht meist nach einer Entzündung der Harnwege.                                                                                                                          

Vor der Operation

Rasur der Schambehaarung am Hodensack und Schambein am OP Tag mit einem Einmalrasierer. Die Entfernung ist von wichtiger Bedeutung in der Infektionsprävention. Dabei sollten Hautverletzungen vermieden werden.

Das Verfahren

Es erfolgt ein Hautschnitt am Hodensack, um den Hoden freizulegen. Je nach Erkrankung  werden verschiedene Operationsmaßnahmen durchgeführt.

Bei einer Hodentorsion, die noch keine sechs Stunden besteht, wird der Hoden zurückgedreht und innen an der Hodensackwand befestigt (Orchidopexie). Im selben Eingriff wird auch der andere Hoden auf diese Weise fixiert, da die Gefahr einer Hodentorsion durch die mangelhafte Befestigung auch für den gegenseitigen Hoden erhöht ist. Bei einer länger (> 6 Stunden) bestehenden Verdrehung muss der Hoden meist entfernt werden.
Findet sich bei der Operation eine Nebenhoden- oder Hodenentzündung, so ist es oftmals ausreichend, keine weiteren chirurgischen Maßnahmen zu ergreifen und die Antibiotikatherapie vorzunehmen. Bisweilen muss der Nebenhoden (Epididymektomie) oder der Hoden (Orchiektomie) entfernt werden.
Beim Verdacht auf eine Tumorerkrankung wird die Entfernung des Hodens erforderlich.
Bei einer Verletzung kann es z. B. notwendig sein, einen Bluterguss zu entfernen,  die Hodenkapsel  zu verschließen oder in wenigen Fällen den Hoden herauszuoperieren.

Mögliche Komplikationen

Mögliche Komplikationen sind Nachblutungen und Wundinfektionen.

Ablauf

Die Operation erfolgt in Vollnarkose im ambulanten OP Zentrum: Tagesklinik am Holländischen Viertel. Nach der Operation kommen Sie in den Aufwachraum – der Narkosearzt entscheidet dann, wann Sie nach Hause können. Bei Problemen erreichen Sie mich über die mitgegebene Handynummer. Am Tag nach der Operation stellen Sie sich bitte zur Wundschau und Drainagenentfernung in der Praxis vor (siehe auch Hinweise: Ambulante Operationen mit Narkose in der Tagesklinik am Holländischen Viertel und Allgemeine Hinweise für ambulante Operationen). 

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© Dr. med. Jörg Lebentrau