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Praxis Dr. med. Jörg Lebentrau
Facharzt für Urologie, Andrologie, Medikamentöse Tumortherapie

Operationen bei gutartiger Prostatavergrößerung
Transurethrale Prostataresektion (TURP)

Bei den transurethralen (durch die Harnröhre) Operationsverfahren wird Prostatagewebe ohne äußeren Schnitt mit einer Drahtschlinge abgetragen.

Wann erfolgt eine Operation der gutartigen Prostatavergrößerung?

  • Harnverhaltungen mit der Notwendigkeit einer Katheterversorgung
  • wiederkehrende Harnwegsinfektionen
  • Blutungen aus der Prostata (Makrohämaturien)                                    
  • Blasensteine
  • Aufweitung des oberen Harntraktes (Harnstauungsnieren) bedingt durch eine Verengung der Harnwege
  • Restharnmenge über 100 ml (verbleibendes Harnvolumen nach der Blasenentleerung
  • störende Beschwerden beim Harn lassen und nächtliches Urinieren trotz medikamentöser Behandlung

Die OP Verfahren kann mit Vollnarkose oder Spinalanästhesie (Rückenmarksnarkose) durchgeführt werden.

Mögliche Komplikationen

Frühe Komplikationen

  • Nachblutungen treten verhältnismäßig häufig auf. Meist werden sie durch die Spülung mit einer sterilen Spülflüssigkeit über den eingelegten Katheter beherrscht. Sollte eine Blutung nicht von selbst zum Stillstand kommen, kann eine operative Nachkoagulation (Blutstillung) im Rahmen eines zweiten Eingriffs notwendig sein.

Späte Komplikationen

  • Harninkontinenz (unfreiwilliger Harnverlust) − durch eine Schädigung des Schließmuskels tritt sehr selten auf – ich selbst habe noch nie eine Inkontinenz im Rahmen einer transurethralen Prostata OP verursacht.                                                                                                    
  • Retrograde Ejakulationen (Samenerguss rückwärts in die Harnblase) ist eine häufige Folge der OP. Die Samenflüssigkeit verbleibt bis zum nächsten Wasserlassen in der Blase. In der Folge ist der Mann unfruchtbar - das Orgasmusgefühl und die Gliedsteife sind dadurch nicht beeinträchtigt.                                                                                                                                              
  • Blasenreizzustände – gesteigerter Harndrang, der sich mit zunehmender Wundheilung bessert.                                                                                                                                                                
  • Infektionen der unteren Harnwege, Nebenhodenentzündungen können nach der 1OP auftreten und werden meist mit einem Antibiotikum behandelt.

Nach der OP

Vermeiden Sie stärkere körperliche Belastung, Radfahren und Saunagänge in den ersten 3-4 Wochen.

Ablauf

Ich führe die Operation im Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam durch (siehe auch Hinweise Stationäre Operationen). Nach der Aufnahme einen Tag vor der OP oder am OP-Tag operiere ich Sie (meist am Freitag) im endoskopischen OP. Nach der OP wird ein Katheter zur Dauerspülung der Blase für 24 bis 48 Stunden eingelegt. Nach zwei Tagen wird nach Katheterentfernung die Entleerung der Harnblase überprüft. Einen Tag später (meist am Montag) werden Sie entlassen und melden sich im Verlauf der Woche in der Praxis.

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© Dr. med. Jörg Lebentrau