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Praxis Dr. med. Jörg Lebentrau
Facharzt für Urologie, Andrologie, Medikamentöse Tumortherapie

Sterilisation des Mannes – „No scalpell Vasektomie“

Die Sterilisation des Mannes ist ein operatives Verfahren, das durchgeführt wird, um eine Zeugungsunfähigkeit zu erreichen. Sie ist eine sichere Methode zum Schutze vor ungewollten Schwangerschaften.

Wann erfolgt eine Sterilisation?

Die Sterilisation wird bei hauptsächlich bei abgeschlossener Familienplanung durchgeführt.

Vor der Operation

Rasur  der Schambehaarung am Hodensack und Schambein am OP Tag mit einem Einmalrasierer. Die Entfernung ist von wichtiger Bedeutung in der Infektionsprävention. Dabei sollten Hautverletzungen vermieden werden.

Das Verfahren

Ich führe überwiegend die sogenannte „No scalpell“ – Vasektomie durch. Nach einer lokalen Betäubung am Hodensack wird der Samenleiter gefasst und nachfolgend die darüber liegende Haut mit einer „Spitzklemme“ eröffnet. Über diese kleine Hautöffnung kann der Samenleiter mit der „Ringklemme" fixiert und präpariert werden. Ein ca. 15 mm langes Stück wird entfernt – die Enden werden koaguliert und unterbunden. 

Mögliche Komplikationen 

  • Geringfügiger Wundschmerz
  • Bluterguss im Bereich des Hodensackes
  • Wundheilungsstörungen
  • Hoden- und/oder Nebenhodenentzündungen

Ablauf                                                                                                                                               

Der Eingriff erfolgt meist mit lokaler Betäubung in der Praxis (siehe auch: Ambulante Operationen ohne Narkose in der Praxis) - alternativ in Vollnarkose in der Tagesklinik am Holländischen Viertel (siehe auch: Ambulante Operationen mit Narkose in der Tagesklinik am Holländischen Viertel und Allgemeine Hinweise für ambulante Operationen).  Nach der OP gehen Sie nach Hause – ein Kühlbeutel und ein Schmerzmedikament sollten vorrätig sein. Die Wundschau erfolgt am Folgetag. Bei Problemen erreichen Sie mich über die mitgegebene Handynummer.

Die Sterilität tritt erst circa drei Monate nach dem Eingriff ein, so dass bis dahin noch zusätzliche Verhütungsmittel benutzt werden müssen. Um zu überprüfen, ob die Sterilität eingesetzt hat, werden Proben des Ejakulats nach 6 und 12 Wochen untersucht. Wenn zwei Proben innerhalb von mehreren Wochen keine Spermien mehr aufweisen, so kann der Betroffene von Sterilität ausgehen. 

Die Operation wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

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© Dr. med. Jörg Lebentrau