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Praxis Dr. med. Jörg Lebentrau
Facharzt für Urologie, Andrologie, Medikamentöse Tumortherapie

TESE (Testikuläre Spermienextraktion) – Samenzellgewinnung aus dem Hoden

Die TESE (Testikuläre Spermienextraktion) ist eine Operation, bei der Hodengewebe zur Gewinnung von Samenzellen entnommen wird.

Wann erfolgt eine TESE?                                                                     

Dieser Eingriff kann erforderlich werden, wenn im Ejakulat keine Spermien nachweisbar sind (Azoospermie). Das entnommene Hodengewebe wird mit einem Kurierdienst ins Kinderwunschzentrum transportiert und dort aufgearbeitet. In ca. 50% der Fälle werden Spermien gefunden, die aufbereitet und anschließend eingefroren werden und somit für künstliche Befruchtung (ICSI) zur Verfügung stehen.

Vor der Operation

Rasur  der Schambehaarung am Hodensack und Schambein am OP Tag mit einem Einmalrasierer. Die Entfernung ist von wichtiger Bedeutung in der Infektionsprävention. Dabei sollten Hautverletzungen vermieden werden.

Das Verfahren

Es erfolgt je ein Hautschnitt am Hodensack, um die Hoden freizulegen. Anschließend wird die Hodenkapsel an drei verschiedenen Stellen eröffnet und je ein reiskorngroßes Gewebestück entfernt. Die Läsionen werden vernäht und die Hoden rückverlagert. 

Mögliche Komplikationen

Spezielle OP Risiken treten bei der TESE nicht auf – das Risiko eines Testosterondefizits (Testosteronmangels) durch die Gewebeentnahme ist minimal – jedoch theoretisch nicht auszuschließen. Mögliche Komplikationen sind Nachblutungen und Wundinfektionen.

Ablauf

Die Operation erfolgt in Vollnarkose im ambulanten OP Zentrum: Tagesklinik am Holländischen Viertel. Nach der Operation kommen Sie in den Aufwachraum – der Narkosearzt entscheidet dann, wann Sie nach Hause können. Bei Problemen erreichen Sie mich über die mitgegebene Handynummer. Am Tag nach der Operation stellen Sie sich bitte zur Wundschau in der Praxis vor (siehe auch: Hinweise Ambulante Operationen mit Narkose in der Tagesklinik am Holländischen Viertel und Allgemeine Hinweise für ambulante Operationen).

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© Dr. med. Jörg Lebentrau